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BLUESKOJOTE
ULI LOMMER

Gitarre, Lead- und Backing-Vocals

Bereits mit drei Jahren singt er im Kinderchor der städtischen Sing- und Musikschule Sulzbach-Rosenberg, und das vor allem laut und schräg, um schon damals den Mädels aufzufallen.

In der Hoffnung, dass seine Erfolgschancen beim weiblichen Geschlecht damit signifikant steigen, drängt er als Siebenjähriger seine Eltern erfolgreich, ihm eine Gitarre zu kaufen - sowohl materiell als auch ideologisch ist somit der Grundstock für eine spätere Karriere als Rock’n’Roller gelegt. In die klassischen Gitarrenstücke, die am Anfang auf dem Programm stehen, baut der Uli bereits damals jede Menge dirty und blue notes ein, was aber durchaus auch an seinem mangelnden Übungsfleiß gelegen haben könnte.

Die erste Bandgründung erfolgt mit 14. Eine Reihe von Griffen und Licks hat der Uli sich da mittlerweile selber beigebracht, nachdem sein Gitarrenlehrer mit den Ambitionen seines Schülers, in die Fußstapfen von Jimi Hendrix und Rory Gallagher einzutreten, schlicht überfordert war.

 

The Mane und der Uli kommen sich übrigens schon zu Schulzeiten musikalisch näher: Mit der Schulband des Sulzbacher HCA-Gymnasiums verwandeln sie ihre Penne gelegentlich in eine Partyhöhle, in späteren Jugendjahren machen sie mit ihrer Band MONTEZUMA die regionalen Bühnen und Tanzsäle unsicher.
 

Der Uli kann heute voller Stolz darauf verweisen, Mitglied in der bekanntesten Kultband Sulzbach-Rosenbergs der 80er-Jahre, dem DAMPFSCHIFF, und dessen Nachfolgerin, der JELLY CREEK ROSE MOUNTAIN COMPANY, gewesen zu sein. In dieser Zeit erweitert er auch sein musikalisches Repertoire um jede Menge Jazzharmonien (mit denen er noch heute bei den BluesKojoten immer wieder mal unangenehm auf- und aus der Rolle fällt).

Nach einer längeren rockmusikalisch unkreativen Phase packt Uli dann in den nuller Jahren seine Strat wieder aus, um als einer von zwei Leadgitarristen der örtlichen CELLAR BOYS altbewährte Songs aus der Blütezeit von Beatles, Stones, Clapton und CCR wieder zum Leben zu erwecken.

 

Nach Auflösung der CELLAR BOYS (und weil der Mane einfach nicht aufgehört hatte, mit seiner Idee zu nerven, nochmal eine Band zu gründen) streift der Uli sich Anfang 2020 das Fell eines BluesKojoten über. Sein nicht von der Hand zu weisendes Hauptargument: „In einer richtigen Newcomer-Band wollte ich schon immer mal spielen.“