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Hier gibt's was auf die Ohren!

Mitte Januar haben wir Blues-Werwölfe unter der Regie von Michael "Dandy" Dandorfer im Amberger Kickstreet-Studio binnen eines Nachmittages vier Songs aufgenommen mit dem Ziel, die rohe Energie der Band bestmöglich abzubilden. Die Ergebnisse dieser Session findest du hier - und die ersten Reaktionen ("Das groovt alles", "hochprofessionell!") haben uns wirklich sehr gefreut. Als Bonustracks gibt's weiter unten noch zwei unbearbeitete Proberaum-Mitschnitte obendrauf, und wer Details zum Song erfahren möchte, klickt bitte das Noten-Symbol an. Bereit? Dann los!

Kickstreet "backstage"

War es ein Wagnis? Doch, irgendwie schon. Punkt 1: Die Band hatte coronabedingt aufgrund der aktuellen behördlichen Vorgaben wochenlang nicht proben können, musste sich also notgedrungen „kalt“ ans Werk machen. Aus Budgetgründen sollten die Aufnahmen zudem binnen nur eines Nachmittages im Kasten sein. Und was erschwerend hinzukam: Nicht alle Kojoten hatten schon mal ein Tonstudio von innen gesehen, waren also mit dem Procedere nicht wirklich vertraut.

Als ob das alles nicht schon gereicht hätte, stellte sich vor Ort alsbald heraus, dass der Plan, die bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal festgelegten Songs lässig-locker wie unter Proberaum-Bedingungen einzuspielen, mitnichten funktionieren würde. Denn: Die Kojoten haben keinen hauptamtlichen Sänger, den man mal eben in die separate Vokal-Aufnahmekabine hätte scheuchen können, während der Rest der Band parallel im direkt angrenzenden Studio agiert. Soll heißen: Für jeden Song musste zuerst eine „vocal guide line“ her, eine vorab aufgenommene Pro-forma-Gesangsspur also, anhand derer sich die Musiker hinterher würden orientieren können.

Die aber verlangt zwingend ein Recording-Verfahren mittels Clicktrack. Dabei handelt es sich um eine separate Spur, die als Metronom dient und anzeigt, ob man sich noch im Songtempo befindet. Mit einem solchen Tool hatten die Kojoten aber noch nie gearbeitet, mit dem ungewohnten »Klick, Klick, Klick« im Kopfhörer musste sich das Rudel also erst einmal anfreunden.
 
Aber trotz dieser üppigen Brems-Faktoren waren am Abend doch vier statt der ursprünglich geplanten drei Titel im Kasten, ein Verdienst auch und gerade von Tontechniker Michael „Dandy“ Dandorfer, der in seinem Amberger Kickstreet-Studio einen hochprofessionellen Job machte und sich damit innerhalb weniger, wenngleich durchaus anstrengender Stunden den Titel eines EhrenKojoten zu sichern wusste. Thanks, dude!